Doing grapes…Weinlese

Doing grapes 1Now I can honestly claim to having been part of the production of Cava and wines of an to be expected, excellent year 2010. I am grape picking! At the moment I am not quite sure what’s going to hurt more tomorrow morning: My back or my right hand that held the scissors.
My friend Xavi said he’d show me how to pick grapes, but didn’t believe that I would acutally show up. I am sure that within the family they put my pledge down as antics of a foreigner. They couldn’t be more mistaken! Here I am and I am going to show what I am made of.
Doing grapes 2What seemed to be a lovely job in the sunshine, with an almost romantic touch, quickly turns out to be hard work. We start at 9 o’clock. We, consisting of Pere, Xavi’s father, his employee Niko, mi friend Jordis uncle, the neighbour Ramon and I. With tractor, quad and an old Renault we hit the vinyards. 10 days ago they started picking Chardonnay grapes, today it will be the autochtonous grapes Macabeu and Xarello. Everything is being harvested by hand and the full buckets have to be carried to the trailer. Starting off I wanted to count the buckets I was going to empty into the trailer, but I gave up, realising it would be very many. At 11 o’clock breakfast with thick slices of bread covered in tomato, olive oil and selfmade sausage. We carry on working `til 1 o’clock, then 2 hour lunch break. Eat fast, then you can do an hours siesta, says Ramon.
Doing grapes 3‚Yeah, not me’ I think and but almost fall asleep with my head in the plate.
3 o’clok: 2nd half. If one thinks that grapevines are neat and nice and the grapes hang head high to be picked off easily, think again.
Doing grapes 4Stroppy branches cling onto me, the foliage get’s on my nerves, but as my hand hurts from cutting the bunches, I use it only in emergencies, or cutting the grapes, nothing else, not even to cut my way through the thicket.
After a short while I am covered in dust, sticky from the juice and sneezing, as we have to cut off the powdery rotten grapes on the bunches. This year is not a good year for Macabeo.
I wanted to do physical work, and I got it.
We change allotments to mix the sweeter with the more sour grapes to create a better must.
Suddenly it is finishing time. It is 7 o’clock and I must admit the time flew past. In Xavi’s parents house we assemble, his mum pays us our wages. I have planned to help a full week and even though I have no idea how I am going to feel when I get up in the morning. I will surely be back!Doing grapes 1Jetzt kann ich ehrlich verkünden mit an der Herstellung der Cava und Weine des voraussichtlich exzellenten Jahrgangs 2010 – so Experten – mitgewirkt zu haben.
Ich war heute Trauben pflücken! Noch weiß ich nicht was mir morgen früh mehr weh tun wird: Der Rücken, oder die rechte Hand, die ständig die Schere gehalten hat.
Mein Freund Xavi von der Bodega Julie Bernet hat sich bereit erklärt mich anzulernen und bis zum Schluß nicht wirklich mit meinem pünktlichen Erscheinen gerechnet. Wahrscheinlich hat man intern mein Anliegen belächelt bei der Ernte mitzuhelfen… Denen werde ich es zeigen!
Doing grapes 2Was mir als eine schöne Arbeit in der Sonne erschien, fast schon mit romantischer Note, erweist sich flott als knochenharter Job. Um 9 geht es los. Wir, das sind Xavis Vater Pere, der Angestellte Niko, ein Onkel von meinem Freund Jordi, der Nachbar Ramon und ich. Mit Trecker, Quad und altem Renault geht es querfeldein `gen Weinberg. Vor knapp 10 Tagen ging die Ernte mit Chardonnay Trauben los, jetzt sind die autochtonen Trauben Macabeo und Parellada dran. Hier erntet man noch komplett mit der Hand und schleppt die vollen Eimer bis zum Hänger des Trecker, Anfangs wollte ich die Eimer zählen, die ich in den Hänger leere, aber bald gebe ich auf. Es werden verdammt viele werden, das ist mal klar.
Doing grapes 3Anfangs schwatzen die Männer noch über Fußball und Politik, dann wird es ruhig.
Gegen 11 gibt es Brot mit Tomate und Olivenöl bestrichen und selbstgemachter Wurst. Dazu ein großer Schluck aus der Wasserflasche.
Doing grapes 4Weiter geht’s bis 13 Uhr, 2 Stunden Pause. Schnell essen, damit man eine Stunde schlafen kann, sagt Ramon. Ich nicht, denke ich noch und liege schon fast während des Essens mit dem Kopf auf dem Tisch.
15 Uhr: 2te Halbzeit. Wenn man meint die Weinreben wären alle hübsch aufgereiht, licht und die dicken sauberen Traubenstränge in griffhöhe, dem sei hier gesagt das es sich nicht so verhält. Widerspenstige Triebe haken sich an mir fest, das Blattwerk nervt, aber weil die Hand schon vom Schneiden der Trauben weh tut, schneide ich nix außer denen und zerre genervt am Blattwerk. Schon nach kurzer Zeit bin ich staubbedeckt, klebrig vom Traubensaft und muss vom Wegschneiden der teilweise pudrig, verfaulten Trauben häufig Niesen. Die Macabeo Ernte wird in diesem Jahr nicht hervorragend ausfallen.
Körperlich Arbeiten war es was ich wollte und bitteschön: Das ist es.
Wir wechseln die Weinparzellen, damit die schon sehr süßen, reifen Trauben sich mit den noch nicht so ganz süßen vermischen um einen besseren Most zu produzieren.
Plötzlich heißt es Feierabend. Es ist 19 Uhr und ich muß gestehen, der Tag ist super schnell rumgegangen. In Xavis Elternhaus sammeln wir uns und seine Mutter zahlt uns bar unseren Stundenlohn in die Hand. Ich habe geplant eine ganze Woche mitzuhelfen, weiß zwar jetzt noch nicht wie ich morgen früh aufstehen werde, aber ich werde mein Bestes geben. Toi, toi, toi, bis morgen.

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