Vilafranca del PenedésVilafranca del Penedés

Vilafranca 1With almost 40.000 inhabitants the capital of Alt-Penedés is a quiet, cozy and small city surrounded by vinyards. The beginning of Vilafranca lies in the 12th century when it was just a simple settlement around a tower close to the Via Augusta leading to Rome.
The medieval city centre has a few well worth seeing buildings, which partly date back to the zenith in the 13th century. For example the wine museum located on Placa San Jaume, on of the best museums dedicated to wine in Europe. It resides in a gothic palace, in which King Pere II – the Great – died 1285 his gaze directed at the basilica of Santa Maria. It’s beautiful tiled belltower with an angel as weather mast can be seen from far away.
Just a few steps from King Pere’s last domicile and you are under the entrance portal of the church. Up the steps and directly underneath it doesn’t appear so imposing anymore as from the bottom of the stairs. As if the constructor first demands the believer to feel respect and esteem to then becalm him and dare step inside.
Vilafranca 2The interior of the neogothic church surprises. Only with one 52 m long nave at first glance she first seems to be build without any carrying pilars. Nothing obstructing the view of the altar. The big colourful glas windows, one of them a rose and the wooden ornaments of the organ are the only adornments in these sublime graceful surroundings.
Back on the square, in front of a small romantic alley, stands the monument of the castellers, the famous human towers.
Behind the basilica begin the small lanes of the old town. It is worthwile not just to look into the window displays of the many shops, but to take note of the facades. Nearly all buildings are from the last century and older. Hardly any new ones disturb the architectural harmony. Besides gothic, modernisme has left it’s mould at the beginning of the 20th century and shaped Vilafranca. The ion- and stained-glasslamps hanging in the side streets of the town hall are a beautiful example. Furthermore the many gracefully curved balcony rails and decorated facades show the impact of modernisme in the local architecture. The town hall on the Placa San Joan is a beautiful example.

Vilafranca 3A nice overall view can be had from the Rambla de San Francesc, Vilafrancas main square that has undergone a complete reconstruction and has only recently been inaugurated, just in time for Festa Major, the most important days of the year.

Taking in consideration the amount of inhabitants, the pedestrian precinct is rather lavish. Until about 13 hrs and after 17 hrs the streets are full with shoppers. In the time in between the city seems dead, because all shops close for lunch.
On Saturdays Vilafranca seems to overflow. It is market day and from all around people flock into the city to drink coffee and gossip and to buy whatever the household needs. Not just fruit and vegetables, living animals, kitchen ware… Every desire can be fulfilled.
For some the distance to Vilafranca is the same as to Barcelona, but instead of going shopping there, they rather come here. A trip to Barca is only undertaken if there is absolutely no way around it.
The average age of 39 is relatively high.For young people there is little entertainment. Most drive to Sitges, Vilanova or Barcelona for a night out or even look for work and lodging there. But families with children or older people don’t even think about it. They like living here and have good arguments. Only half the price of rent, the quietness in the evenings, the little traffic and of couse the small town charme where people know and greet one another and show a respectful behaviour. Many Vilafranquis accept therefore a daily commuting time of 2 hours and more to Barca, their place of work. To live in the city for them being to unpersonal, hectic, dirty and loud. But should one (have to) spend an evening here there is fortunately a bus service every hour, all through the night, taking you back home.

Here are a few tipps for your stay in Vilafranca:

Festivities:
Vijazz, international Jazzfestival first weekend in July
Festa Major, 29.08.-02.09. the most tipical folkloric festival in Catalunya

Bars:
‚El Coro’, Placa San Jaume, mixed audience, in the summer outside terrace
‚Inzolia’ c/Palma, fancy wine bar
‚Grill-Lounge’, Rambla de nuestra Senyora
‚Aranha’ c/ whisky + winelounge

Restaurants:
‚La Fabrica’ catalan-japanese food c/Hermegenild Clascar
‚El Mercat’, catalan market cuisine on the first floor of the local market
‚Cal Ton’, top catalan cuisine, c/CasalsVilafranca 1Mit seinen knapp 40.000 Einwohnern ist die Hauptstadt des Alt-Penedés eine ruhige, gemütliche Kleinstadt, umgeben von Weinbergen. Die Anfänge Vilafrancas gehen ins 12. Jhd. zurück, als es sich erst noch um eine schlichte Besiedlung rund um einen Turm in der Nähe der Via Augusta handelte.
Der Stadtkern ist mittelalterlich mit einigen sehenswerten Gebäuden, die teilweise noch aus der Blütezeit des 13. Jhd. stammen. Unter anderem das Weinmuseum, an der Placa San Jaume gelegen, eines der besten Europas. Untergebracht in einem gotischen Palast, indem König Pere II der Große 1285 verstarb, den Blick auf die Basilika Santa Maria gerichtet. Deren wunderschöner, buntgekachelter Glockenturm mit einem Engel als Wetterfahne ist von weitem zu sehen. Nur wenige Schritte und man steht direkt unter ihrem Eingangsportal. Hier mutet sie längst nicht mehr so imposant und groß an wie aus der Entfernung betrachtet. Es ist, als ob der Erbauer dem Gläubigen erst Respekt und Achtung abverlangen wollte und ihn dann beruhigt, den Schritt hinein zu wagen.

Vilafranca 2Im Inneren überrascht die neogotische Kirche: Einschiffig gebaut, mit einem 52 m langen Hauptgang, scheint sie auf den ersten Blick ohne tragende Säulen gebaut zu sein, sodass man einen völlig freien Blick auf den Altar erhält. Die großen Buntglasfenster, darunter eine Rosette, und die Holzverzierungen an der Orgel, sind die einzige Zier dieses sonst völlig schnörkellosen Interieurs.

Zurück auf dem Platz, vor einer kleinen romantischen Baumallee, steht das Monument der castellers, der berühmten Menschentürme.

Hinter der Basilika beginnen die Gassen der Altstadt. Es lohnt sich nicht nur einen Blick in die Auslagen der vielen Geschäfte zu werfen, sondern die Fassaden heraufzublicken. Fast alle Gebäude sind mindestens aus dem letzten Jahrhundert, kaum ein moderner Bau unterbricht das einheitliche Bild und neben der Gotik hatte der Modernisme Anfang des. 20.Jhd. Einzug gehalten und das Stadtbild Vilafrancas mitgeprägt. Besonders augenfällig die wunderschönen Eisen- und Glaslampen, die wie von hintern beleuchtete Buntglasfenster zwischen den Gebäuden hängen. An einer Vielzahl von Häusern sieht man den modernistischen Einschlag ganz deutlich an den anmutig geschwungenen Balkongittern und der Fassadenverzierung. Das Rathaus ist an der Placa San Joan ist eines der schönsten Beispiele hierfür.

Vilafranca 3Einen schönen Rundumblick wird man ab August wieder von der Rambla de San Francesc haben. Dann soll dieser große Platz wieder der Öffentlichkeit freigegeben werden, nachdem er viele Jahre Baustelle war. Pünktlich zur wichtigsten Feier der Stadt, der Fiesta Mayor, wird es hoffentlich soweit sein.

Gemessen an der Einwohnerzahl der Stadt, ist die Fußgängerzone sehr großzügig. Bis mittags um 13 Uhr und dann wieder ab 17 Uhr herrscht reges Treiben. Dazwischen scheint der Ort fast wie ausgestorben, da alle Geschäfte schließen.
Am Samstag scheint Vilafranca dafür fast aus allen Nähten zu platzen. Es ist Markttag und aus der gesamten Umgebung kommt man in die Stadt um zu klatschen, tratschen, Kaffee zu trinken und einzukaufen, was der Haushalt benötigt. Nicht nur Obst und Gemüse, sondern über lebende Kleintiere bis hin zum Schnellkochtopf. Kein Wunsch bleibt offen.
Für manche ist der Weg nach Vilafranca genauso weit wie nach Barcelona, aber anstatt dort einkaufen zu gehen, kommt man viel lieber hierher. Nach ‚Barca’ fährt man nur, wenn man nur, wenn es gar nicht anders geht.

Das Durchschnittsalter der Einwohner liegt mit 39 Jahren relativ hoch. Für junge Leute gibt es hier wenig Angebot, die meisten fahren nach Sitges, Vilanova oder Barcelona um auszugehen und nicht wenige suchen sich dort Arbeit und Wohnung.
Für Familien mit Kindern, oder Ältere ist das jedoch kein Thema. Sie wohnen gerne hier. Ihre Argumente sind die Mietpreise, die nur halb so hoch wie in der Großstadt sind, die Ruhe am Abend, den wenigen Verkehr und natürlich den Kleinstadtcharakter, wo man sich kennt, grüßt und höflich miteinander umgeht.
Viele Vilafranquiner nehmen deshalb täglich zwei Stunden Bahnfahrt auf sich, um von ‚Vila’ nach ‚Barca’ zur Arbeit und zurück zu kommen. Die große Stadt ist ihnen zum Leben viel zu unpersönlich, hektisch, dreckig und laut. Sollte man aber doch mal dort einen Abend verbringen (müssen), gibt es glücklicherweise zu jeder Stunde nachts einen Bus zurück nach Hause.

Hier eine kleine Auswahl an Tipps:

Festivitäten:
Vijazz, internationales Jazzfestival am ersten Wochenende im Juli
Festa Mayor, mit castellers, cap grossos und correfoc, Ende August

Bars:
‚El Coro’, Placa San Jaume, gemischtes Publikum, gute Preise, im Sommer Aussengastronomie
‚Inzolia’ c/Palma, schicke Weinhandlung mit Direktausschank
‚Grill-Lounge’, Rambla de nuestra Senyora
‚Aranha’ c/ Whisky + Weinlounge

Restaurants:
‚La Fabrica’ katalanisch-japanische Küche c/Hermegenild Clascar
‚El Mercat’, katalanische Marktküche im ersten Stock des Mercat, calle
‚Cal Ton’, gehobenen katalanische Küche, c/Casals

Share

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>